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(Die folgenden Ausführungen sind Auszüge aus der Jubiläumsschrift "Oberdiessbach und sein Wasser" zum 100-jährigen Bestehen der WVO. Diese Broschüre kann gratis bei der WVO bezogen werden. Benutzen Sie dazu bitte das untenstehende Formular.)

 

Gründung und Anfänge der WVO

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann unser Dorf sich längs einer Nord-Süd-Achse auszudehnen. Ab Mitte der neunziger Jahre setzte ein Aufschwung der Gewerbetätigkeit ein, begleitet und zum Teil mitbestimmt durch die Eröffnung der Eisenbahnlinie 1899. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde klar, dass die vorhandenen Dorfbrunnen, Sodbrunnen und Quellen nicht ausreichen würden, um den wachsenden Bedarf an Haushalt- und Gewerbewasser zu decken.

 

Ansicht von Oberdiessbach um 1900


Dieser Einsicht folgten Taten. In der zweiten Hälfte des Jahres 1902 bestellten 24 interessierte Einwohner eine „Wassercommission" mit sieben Mitgliedern aus ihren Reihen. Von Ende August bis Mitte Oktober fanden neun Sitzungen und Versammlungen statt. 
 Unter Beizug eines Spezialisten aus Bern wurde unter anderem auch das Quellgebiet Siebenbrunnen am Westabhang der Aeschlenalp besichtigt, das allen Anforderungen genügte. Bereits am 11. September 1902 hatte Gottfried Neuenschwander, vorerst als Privatmann, mit den Grundeigentümern Luginbühl und Walthert, Aeschlen, einen Kauf- und Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, der ihm drei Quellen sicherte. Bald folgte eine vierte.    

Am 22. Oktober 1902 wurde die Gründung der Wasserversorgungs-Genossenschaft beschlossen mit Gottfried Neuenschwander als Präsident. Am 15. November unterzeichneten 33 Mitglieder die Statuten. Zum Fortgang der Arbeiten zitieren wir aus dem Bericht zum 75-jährigen Jubiläum der WVO von 1977: „Mitte Oktober wurden die Arbeiten dem Fachmann Alfred Brunschwyler, Bauunternehmer in Bern, übertragen, und schon Mitte Dezember floss das erste Siebenbrunnen-Wasser in das Reservoir im Bittmoos und von da nach Oberdiessbach. Heute, im Zeitalter der Maschinen und Motoren kann man nur staunen, dass es der tüchtige Unternehmer fertig brachte, innerhalb von zwei Monaten die ganze Anlage, bestehend aus Reservoir Bittmoos, Quellfassung Siebenbrunnen, Zuleitung zum Reservoir (etwa 2 km), Druckleitung nach Diessbach (etwa 1,5 km), Verteilungsnetz im Dorf mit 26 Hydranten, sozusagen ohne Maschinen fertig zu stellen.“ 
Dass dieses rasche Fortschreiten nicht auf Kosten der Dauerhaftigkeit geschah, wissen wir heute. Nicht umsonst hatte Präsident Gottfried Neuenschwander als Leitsatz formuliert: „Wir erstreben etwas Rechtes, das allseitig befriedigen und nicht nur den Anforderungen der Gegenwart gerecht werden, sondern auch für alle Zukunft sich bewähren soll.  

 

Das Quellgebiet Siebenbrunnen unterhalb der Aeschlenalp.

 

Erweiterungen und Ausbau

Quellen

Die Wasserbeschaffung war von Beginn an eine zentrale Besorgnis. Mit Weitsicht wurden bei jeder sich bietenden Gelegenheit Quellen auch auf Vorrat gekauft: Kilchmattt-Quelle 1904, Schnabel-Quelle, Kauf 1912, Erschliessung 1945; Quellen Reckiwil, Kauf 1913, Erschliessung 1963; Quellen Girizzenmoos (Barichti), Ankauf und Erschliessung 1947. Die meisten Quellen erwarb Gottfried Neuenschwander als Privatkäufer, um sie zu gegebener Zeit der Genossenschaft zum Kaufpreis zu überlassen. 
Immer wieder unter steigendem Nachfragedruck, speziell der Union/Neopac AG, wurden 1947 im Schlupf die Quellrechte der dortigen Wasseraufstösse für Fr. erworben. Wegen fraglicher Beschaffenheit des Untergrundes sowie des unverhältnismässig schwachen Kosten-Nutzen-Verhältnisses, blieb das Projekt 1971 auf dem Papier. Das Schlupfwasser könnte jedoch bei einer "Bevölkerungsexplosion" ab 6000 Einwohnern (heute knapp 3000) wieder aktuell werden.
Das Rückgrat der heutigen Wasserversorgung von Oberdiessbach und Aeschlen bilden die Quellgebiete Siebenbrunnen, Kilchmatt und Schnabel. Auch bei Ausfall eines dieser Quellgebiete (z.B. durch Verschmutzung) können immer noch alle Reservoirs mit genügend Quellwasser versorgt werden. Das Quellgebiet Reckiwil sowie die "von-Wattenwyl-Quelle" am Kiesenbach (unterhalb des Bahnhofs) dienen der WVO als Notwasserfassungen, aus denen im Bedarfsfall zwischen 600 und 1000 l/min ins Versogungsnetz eingespiesen werden können. 

Reservoirs

Das Reservoir Bittmoos wurde 1902 zusammen mit den Quellfassungen Siebenbrunnen, deren Zuleitung ins Reservoir und dem Drucknetz im Dorf erstellt. Am 26. Dezember 1902 wurde der Kaufvertrag über 400 m2 Land für den Reservoirplatz Bittmoos zwischen Gottfried Neuenschwander und Christian Stegmann zum Preis von Fr. 800.– plus Fr. 20.– Trinkgeld abgeschlossen. Für das Durchleitungsrecht zahlte man damals 25 Rp. pro Meter. Der Bau und die Einrichtung mit zwei Kammern von zusammen 216 m3 Inhalt wurden im April 1903 fertiggestellt. Das Wasser der einen Kammer durfte (theoretisch) nur für Löschzwecke gebraucht werden, was (auch theoretisch) von Anfang an einen sehr mageren Trink- und Brauchwasser-Vorrat bedeutete. 1948 drängte sich eine Erweiterung der Anlage mit einer dritten zylinderförmigen Kammer auf, nicht zuletzt, um den Tagesbedarfs-Spitzen länger standhalten zu können. Der Inhalt der neuen Kammer beträgt 350 m3
In zwei Etappen musste 1988/89 unter Druck des kantonalen Laboratoriums die Entkeimung des Wassers an die Hand genommen werden. Von drei möglichen Technologien: Chlorierung, Ozonierung und Ultraviolettbestrahlung wählte man nicht die billigste, sondern mit der letzteren eine geschmacklich neutrale Variante. 

Pumpwerk HaubenDie bauliche Erschliessung des oberen Haubengebiets 1967 war ein Kraftakt besonderer Art für Vorstand und Genossenschaftskasse. Zuerst galt es, eine zweite Speiseleitung (200 mm Ø) von der Sägematte unter der Chise hindurch den Steilhang hinauf zum Pumpwerk untere Hauben zu bauen. Von dort wird das Wasser mit zwei fest installierten Pumpen ins Hochreservoir am Waldrand auf die Höhe des obersten Heimwesens (Käser) gebracht. Mit dem Bau des Hochreservoirs auf 773 m ü.M. verdoppelte sich die Reservoirkapazität des ganzen Werkes auf 1186 m3, wovon etwa die Hälfte als Löschwasserreserve gesperrt sind. Die Finanzierung des Bruttoaufwandes gelang im Wesentlichen durch einen grossen Kredit der Ersparniskasse von Konolfingen, den Beitrag des Baukonsortiums Hauben, den normalen Zuschuss der Brandversicherungsanstalt sowie namhaften Subventionen des Amtes für Zivilschutz und des kantonalen Fonds für Wohnbauförderung.

Um die Erschliessung des Baugebiets Gumi mit Trink- und (vor allem) Löschwasser mit genügendem Druck zu ermöglichen, wurde Ende der 1990er Jahre die Erstellung einer neuen Hochzone Gumi und damit die Planung des neuen Reservoirs Schwand an die Hand genommen. Nach längeren Verhandlungen mit Anstössern und kantonalen Behörden wurde Anfang 2002 der Standort Schwand (Barichti) auf 890 m.ü.M. festgelegt. 2003 wurde das Reservoir gebaut und in Betrieb genommen. Das Reservoir Schwand besteht aus zwei Kammern mit total 350 m3 Inhalt, 200 m3 davon als Löschreserve. Zur Ableitung des Wassers wurde eine neue Druckleitung gebaut, die gekoppelt mit dem Drucknetz der Gemeinde Aeschlen, welche seit Ende 2003 von der WVO mit Wasser versorgt wird, direkt in die Hochzone Gumi führt. Die neue Druckleitung ersetzt die 100-jährige Ableitung der Quellgebiete Kilchmatt und Siebenbrunnen zum Reservoir Bittmoos.

 

Druck- und Verteilleitungen

Die Zementrohre der Quellfassungs- und Transportleitungen der Fassungen Siebenbrunnen und Kilchmatt sind grösstenteils noch heute im Boden. Beim späteren Ausbau Schnabel und Reckiwil kamen Eternit-Steckmuffenrohre zum Einsatz, was sich auch gut bewährt hat. Das Wasser aus dem Reservoir Bittmoos floss von Beginn an durch eine rund 700 m lange Druckleitung (150 mm Ø) aus Grauguss ins Dorf. Eine zweite, 1955/1957 erstellte Leitung aus Eternit (150 mm Ø) vom Reservoir via Graben ins Dorf ermöglichte die dringend erwünschte vermehrte Sicherheit in der Trink- und Löschwasserversorgung des Dorfs. Die Verteilleitungen (100 mm Ø) im Dorf selber sind Grauguss­rohre. Dieses Material hat sich im kieshaltigen Boden des Diessbach-Deltas sehr gut bewährt. Die anfänglich verlegten rund 4100 m Rohre sind heute grösstenteils noch in Betrieb.

Das Leitungsnetz folgte der baulichen Entwicklung der Ortschaft nach allen vier Himmelsrichtungen, wie die folgende Auflistung zeigt: Kirchbühl 1921, 1930, 1937, 1948, 1952, 1957, 1958, 1963; Matte 1923 (Ringleitung), 1950, 1964 (2. Anschluss Spital); Oberdorf 1925, 1969 (Sekundarschule), 1975 (Ringleitung); Hübeli–Griengrube 1927; Freimettigenstrasse 1931, 1950, 1963; Rain 1943, 1961, 1962, 1967, 1980; Hauben 1945, 1961, 1966 (Erschliessung Obere Hauben), 1969, 1971-74, 1980; Hinterdorf 1945, 1969, 1980, 1986, 1993, 1999-2001; Säge–Diessenhof 1946 (Ringleitung); Kreisegglen–Margelhohle 1947; Sägematte 1947, 1957, 1985; Schlupf 1947; Kächbrunnen 1957, 1985 (Ringleitung); Gumi 1957, 1968, 1977; Ziegelei 1959; Kirchbühl–Kreisegglen 1969 (Ringleitung); Kirchbühl–Söistutz 1970; Ribeli–Hohlenhaus 1987 (Ringleitung); Schlüsselacker/Hubelacker 1988, 1993.

Von anfänglich 26 Hydranten, 27 Hausanschlüssen und 4100 m Druckleitungen entwickelte sich so das Dorfnetz auf den heutigen Stand von 160 Hydranten, ca. 640 Wasserzählern und ca. 19'000 Leitungsmetern. Mit verschiedenen Querverbindungen ähnelt es einem chaotischen Spinnennetz, wodurch es in der Lage ist, sehr viel Wasser sehr schnell an einen Punkt zu bringen. So ermöglichte es 1993 problemlos einen direkten Anschluss der Sprinkleranlage der Firma Stalder AG an die 150-mm-Leitung in der Industriestrasse mit der verlangten Leistung von 1600 l/min während 90 min bei 5 bar Druck ( = 144'000 l ). 

Steuerungs- und Fernmeldeanlage

Bereits 1912 installierte die Firma Hasler AG, Bern, eine erste einfache Fernmeldeanlage („Läutwerk“), mit welcher der Wasserstand im Reservoir Bittmoos in der Wohnung des damaligen Brunnenmeisters Fritz Moser abgelesen werden konnte. Bei starkem Absinken des Wasserspiegels ertönte die Alarmglocke.

Im Zusammenhang mit der Erschliessung Hauben (Reservoir, Pumpwerk, Leitungsnetz) 1966 wurde durch die Firma Gfeller AG, Bern, eine neue, vollautomatische Fernmeldeanlage mit Alarmvorrichtung  installiert, die es erlaubte, den Wasserstand in den Reservoirs Bittmoos und Hauben sowie den Wasserzufluss und -abfluss im Bittmoos in der Leitzentrale im Gemeindehaus zu registrieren. Zudem bestand nun die Möglichkeit, die Pumpen im Pumpwerk Hauben und die Löschklappen beider Reservoirs von der Leitzentrale her ferngesteuert zu bedienen. 1977 wurde die Anlage erweitert mit einer Fernsteuerung der Pumpen im Pumpwerk „Chisebach“ („Von-Wattenwyl-Quelle“). Für die ganze Anlage mussten rund 4000 m Signalkabel verlegt werden.

Diese zuverlässige Betriebswarte wurde nach mehr als 30 Jahren Betrieb 1998 durch ein modernes, computergesteuertes System der Firma Rittmeyer ersetzt. Das neue System ermöglicht eine erweiterte Fernüberwachung und Steuerung der Reservoirs und Pumpstationen, Datenverarbeitungsfunktionen und einen automatischen telefonischen Alarm des Bereitschaftsdienstes bei Störungen. Mit der Inbetriebnahme des Reservoirs Schwand 2003 wurde diese Anlage entsprechend erweitert.

 

Trockenperioden und Wasserknappheit

Wenn schon in meteorologisch normalen Perioden ein ständiger Wettlauf zwischen Quellerguss (Wasserangebot) und steigendem Verbrauch stattfand, türmten sich die Probleme während Trockenperioden zu Bergen. Während der ersten 20 Jahre wurde das Wasser mit einer „eingeschätzten Jahrespauschale“ verrechnet. Etliche dringende Aufrufe zum Wassersparen genügten noch nicht, einige „Sünder“ zur Räson zu bringen, die ihre Hahnen tagein, tagaus offen hielten, wie es eben beim laufenden Dorfbrunnen „der Brauch“ ist. Dem Sekretär/Brunnenmeister Fritz Moser wartete die unangenehme Aufgabe des Kontrollierens zu Tages- und Nachtzeiten. Mit der Einführung der Wasserzähler 1927 entspannte sich die Lage etwas. Das Spital, auch am neuen Standort, liess die Alarmglocke „Reservoir leer" jedoch an Waschtagen öfters mal wieder anschlagen. 

Mit dem Bau einer dritten Kammer im Reservoir Bittmoos konnte 1948 die Lagerkapazität auf 566 m3 mehr als verdoppelt werden. Dadurch verschaffte man dem morgendlichen Maximalvorrat einen längeren Atem. Trotzdem war die Wasserbeschaffung ein Dauerthema im Vorstand. Deshalb wurden mehrfach der Erwerb oder die Prospektierung neuer Quellgebiete ins Auge gefasst. Wie im Ölbohrgeschäft resultierten auch hier etliche trockene Löcher...

Als sichere Reserve entpuppte sich die sogenannte „Von-Wattenwyl-Quelle“ am Chisebach. Der Überlauf des Grundwassersees, der in alten Zeiten die Sodbrunnen der Lorraine (Burgdorfstrasse, Chisebrücke bis Bahnübergang) speiste, bringt eine „Schwetti" qualitativ einwandfreies Trinkwasser ins Pumpenhäuschen unter der Sattlerstock-Brücke. Davon können 600 bis 800 l/min mit zwei Pumpen direkt ins Netz gepresst werden. Da im überbauten Gebiet keine Quellschutzzone eingerichtet werden kann, wird die Anlage von „Bern" nur als Notwasser-Versorgung toleriert. Der angemessene Mietzins für die Benützung von Lokal und Wasser ist für uns eine Betriebsausfall-Versicherungsprämie.

Das grosse Aufatmen in Bezug auf die notorische Wasserknappheit erfolgte 1985, als die Neopac AG ihren enormen Bedarf an Kühlwasser durch Inbetriebnahme einer Rezirkulationsanlage drastisch reduzierte. Vom Spitzenbezug von jährlich bis 330'000 m3 blieb ein magerer Rest von 5000 bis 6000 m3. Dadurch wurde der Wasserverbrauch im Versorgungsgebiet übers Jahr gesehen praktisch halbiert. 

 

Personelles

Die Gründungsversammlung am 15.11.1902 genehmigte die ersten Statuten, die von den folgenden 33 Mitgliedern (darunter mit dem  „Bäremüeti“ auch eine Frau) unterzeichnet wurden:  Johann Aebersold, Landwirt, Hauben; Alfred Brunschwyler, Bauunternehmer, Bern; Johann Glauser, Sägermeister; Gottlieb Haldemann, Schlossermeister; Johann Jakob Hofer, Notar; Gottfried Hubacher, Gutsbesitzer, Hauben; Karl Kupferschmied, Schmiedemeister; Karl Lädrach, Malermeister; Johann Lehmann, Schuhmachermeister, Sattlerstock; Ernst Moser, Zieglermeister, Ziegelei; Fritz Moser, Mechanikermeister; Gottlieb Neuenschwander (Vater), Kaufmann; Gottlieb Neuenschwander, Kaufmann, Grossrat; Gottfried Neuenschwander, Kaufmann; Adolf Neuenschwander, Kaufmann; Christian Nussbaum, Seiler; Rudolf Ramser, Landwirt, Gemeindepräsident; Fritz Rettenmund, Geflügelhändler, Hauben; Adolf Schaffer, Wirt Löwen; Friedrich Schindler, Metzgermeister; Christian Schwander, Landwirt, Hauben; Gottfried Stauffer, Schlossermeister; Gottlieb Stettler, Unternehmer, Hauben; Wwe Stettler Elise, Wirtin Bären; Andreas Ueltschi, Spenglermeister; Ernst Vogel, Lehrer; Gottfried Vogel, Bäckermeister; Christian Walthert, Landwirt, Hungerberg; Rudolf von Wattenwyl, Grossrat; Fritz Wälti, Staatsbeamter; Wilhelm Wegmüller, Landwirt, Hauben; Johann Wüthrich, Gutsbesitzer; Gebrüder Wüthrich, Landwirte, Hauben.

Heute zählt die WVO 13 Genossenschafterinnen und 56 Genossenschafter. Alle sind im Besitz von mindestens einem Anteilschein. Der ursprünglichen Finanzierung von 1902 diente die Ausgabe von 140 Anteilscheinen zu Fr. 500.. Der Nominalwert des Anteilscheins beträgt heute Fr. 1000.. Bis 1980 (Statutenrevision) war die Anzahl Anteilscheine sakrosankt, obschon verschiedene Beitrittswünsche geäussert worden waren. Beitreten konnte nur, wer einen Schein „ergattern" konnte. Dadurch haftete der WVO noch lange ein Geruch von Exklusivität am Kleid. Erstaunlicherweise besteht auch nach der Öffnung wenig Interesse daran, mitzumachen. Um der drohenden Überalterung der Führungsorgane entgegenzuwirken, beschreitet der Vorstand mit gutem Erfolg den Weg, jüngere Mitbürger als Genossenschafter und Vorstandsmitglieder zu gewinnen.

       

Die "Gründerväter" der WVO: v.l.n.r. Gottfried Neuenschwander, Fritz Wälti, Fritz Moser

 

 

Formular zur Anforderung der WVO-Jubiläumsschrift

Bitte senden Sie mir ein Exemplar der Jubiläumsschrift "Oberdiessbach und sein Wasser"

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