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WVO-Wasser:  Kontrollen im Versorgungsgebiet, 2020

 

Parameter

Einheit

Qualitätsziel LMB

Toleranzwert FIV, HyV

Kontrollen 2020

Geruch

 

Ohne Befund

schwach

Ohne Befund  

Geschmack

 

Ohne Befund

schwach

Ohne Befund  

Trübung

TE/F

< 0.5

1.0

0.1

Gesamthärte

°f

15 - 25 (mittelhart)

 

20 - 28

Calcium

mg/l

40 - 125

 

59 - 88

Magnesium

mg/l

5-30

50

12 - 14

Chlorid

mg/l

< 20

200

4 - 10

Nitrat

mg/l

< 25

40

8 - 18

Sulfat

mg/l

10 - 50

200

3 - 4

Nitrit

mg/l

< 0.01

0.1

< 0.05

Chlorothalonil / Metaboliten

mikrogramm/l

Nicht nachweisbar

0.1

Nicht nachweisbar

(vgl. Artikel unten)

Fäkalkeime

Anzahl/100ml

Nicht nachweisbar

Nicht nachweisbar

Nicht nachweisbar

pH-Wert      

7.5 - 7.7

LMB: Schweizerisches Lebensmittelbuch

FIV: Fremd- und Inhaltsstoff-Verordnung

HyV: Hygieneverordnung

 

Weitere Qualitätsparameter des Trinkwassers in Oberdiessbach können zudem hier unter dem Portal des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs (SVGW) eingesehen werden.

 

Trinkwasserverbrauch in Oberdiessbach 2020

Mittlerer Wasserverbrauch 2020 im Versorgungsgebiet pro Tag:  829 m3

Mittlerer Wasserverbrauch 2020 pro Einwohner und Tag: ca. 272 l (inkl. Industrie, Gewerbe, Netzverluste)

 

Chlorothalonil im Trinkwasser: In Oberdiessbach kein Thema

Die Medien haben dem Stoff Chlorothalonil seit dem Sommer 2019 zu Recht viel Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Chlorothalonil ist ein Fungizid, das in der konventionellen Landwirtschaft (insbesondere im Getreide- und Gemüsebau) seit den 1970-er Jahren eingesetzt wird. Am 26. Juni 2019 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) aufgrund einer neuen Studie befunden, dass es bei gewissen Abbauprodukten von Chlorothalonil Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung gibt. Das BLV hat deshalb für Trinkwasser umgehend einen entsprechenden Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter für solche Abbauprodukte festgelegt, was vielerorts in der Schweiz zu Beanstandungen führte. Der Einsatz des entsprechenden Pflanzenschutzmittels wurde unterdessen untersagt.

Die letztjährigen Untersuchungen unseres Trinkwassers auf Chlorothalonil und seine Metaboliten (vor dem Verbot von Chlorothalonil) haben ergeben, dass unser Wasser diesbezüglich unbelastet ist.

Im Rahmen unserer Selbstkontrolle haben wir im Sommer 2020 das Trinkwasser in den Versorgungsgebieten Oberdiessbach und Aeschlen noch einmal auf Einträge von Chlorothalonil und zahlreiche Metaboliten testen lassen. Diese Untersuchungen wurden durch das Kantonale Labor vorgenommen. Zusätzlich hat das Kantonale Labor in diesem Jahr in Eigenregie unangemeldet in unserem Versorgungsgebiet Wasserproben entnommen und auf die gleichen Stoffe untersucht.

Die Ergebnisse sämtlicher Untersuchungen entsprechen den gesetzlichen Anforderungen. Aus der Tatsache, dass wegen des Verbots der Anwendung von Chlorothalonil zukünftige Einträge ins Erdreich nicht mehr vorkommen werden, dürfen wir schliessen, dass dieses Thema für das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der WVO als erledigt betrachtet werden kann.

Das Diessbacher Trinkwasser stammt ausschliesslich aus Quellen im umliegenden Hügelgebiet. In der Umgebung aller Quellgebiete und insbesondere in den zugehörigen Schutzzonen wird seit jeher nur extensive Landwirtschaft betrieben. Unser Trinkwasser entspricht nach wie vor in jeder Beziehung den strengen Qualitätsansprüchen der Lebensmittelverordnung und kann bedenkenlos konsumiert werden.

 

Erhöhung der Wassergrundgebühr in den Ortsteilen Aeschlen und Oberdiessbach

Per 1. Januar 2020 erhöht die WVO die jährliche Grundgebühr pro Wohnung, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieb von bisher Fr. 100.- auf neu Fr. 125.- (exkl. 2.50 % MWSt).

Die Anpassung der Grundgebühr ist hauptsächlich aus den folgenden Gründen notwendig:

·      Überdurchschnittlich viele Leitungsbrüche in den vergangenen Jahren belasteten unsere Rechnungsabschlüsse stark.

·      In den letzten Jahren wurden verschiedene grosse Investitionsvorhaben realisiert und weitere stehen aktuell zur Realisierung an. Als grösstes Projekt erwähnt sei die Notwasserverbindung mit der Wasserversorgung Gemeindeverband Blattenheid, welche im Frühjahr 2018 in Betrieb genommen wurde. Aktuelle Investitionen betreffen die Hauben-, Burgdorf- und Kirchbühlstrasse. Auch in Zukunft ist mit hohen Investitionen und entsprechenden Folgekosten zu rechnen.

Gemäss Finanzplan 2019 – 2022 ist die Notwendigkeit der Gebührenerhöhung nachgewiesen.

 

 

 

 

 

 

 

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